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Vorlage - SPD/0023/15  

 
 
Betreff: Jugendprojekt QR Codes in Rödermark
Status:öffentlichVorlage-Art:Antrag SPD-Fraktion
Federführend:Gremien-Büro und Zentrale Dienste   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Familie, Soziales, Integration und Kultur Vorberatung
10.02.2015 
25. öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Familie, Soziales, Integration und Kultur zurückgestellt   
Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschuss Vorberatung
12.02.2015 
42. öffentlichen Sitzung des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschusses ungeändert beschlossen   
09.07.2015 
49. öffentlichen Sitzung des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschusses zur Kenntnis genommen   
Stadtverordnetenversammlung der Stadt Rödermark Entscheidung
24.02.2015 
31. öffentlichen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Rödermark ungeändert beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag

Sachverhalt/Begründung:

 

In Zeiten moderner Medien müssen auch die Informationskonzepte einer Stadt neu überdacht werden. So könnten beispielhaft an Sehenswürdigkeiten der Stadt kleine Tafeln mit QR Code Plaketten angebracht werden. Diese Codes können mit einem Smartphone einscannt werden. Der Nutzer erhält umgehend Informationen über die entsprechende Stelle.

 

Die Umsetzung eines solchen modernen Instruments kann, gerade bei Besuchern einer Stadt sowie der jungen Generation das Interesse wecken und bei Einheimischen das Wissen über ihre Stadt auf spielerische Weise erhöhen. Überdies wäre es ein guter Einstieg für eine Einbeziehung der Jugend in die Arbeit der städtischen Gremien.

 

Unsere Vorstellungen zu einem Konzept haben wir als Anhang zu diesem Antrag beigefügt.

 

Die Anlaufkosten würden nach unserer Schätzung ca. 250,00 Euro betragen. Zusätzlich müsste der Zugang zu mindestens 2 PCs mit Internetzugang zur Verfügung gestellt werden.


Beschlussvorschlag:

 

Der Magistrat wird gebeten, gemeinsam mit der Fachabteilung Jugend, die Bereitschaft ein solches Projekt im Rahmen der Jugendarbeit einzurichten, abzuklären. Die Entscheidung, ein solches Projekt einzurichten, sollte innerhalb von 2 Monaten nach Beschlussfassung des Antrages vorliegen.

 

Abstimmungsergebnis:

 

Zustimmung:

Ablehnung:

Enthaltung:                                                                                                 

Anhang:

 

Vorläufiges Konzept
QR-Code für den Ortskern.

 

 

Vorstellung /Ziel

Ein Projekt für eine sinnvolle Jugendarbeit?

Das Ergebnis bleibt nicht im Verborgenen und soll über lange Zeit ein lebendiges Projekt sein.

 

Die Anwendung soll nicht als APP zur Verfügung gestellt werden. Stattdessen soll eine REINE Webanwendung am Ende das Ergebnis sein.

 

Man könnte an ausgewählte Punkte im Ort kleine Metallschilder (ca. 15 x 10 cm) mit einem QR-Code anbringen. Der QR-Code verbindet auf eine WEB-Seite, die weiteres über diese Stelle aussagt (z.B. Infos zur Kirche, Kapelle, Friedhof, Sühnekreuze etc.)

 

Nicht aber nur an Bauwerken. Denkbar sind z.B. durch eine unterschiedliche Farbgebung bzw. andere Kennzeichnung auch mehrere Sachgebiete zu beschreiben:

 

Gebäude

  • Denkmal (Keltenzug, Breitengrad …)
  • Denkwürdige Ereignisse
  • Denkwürdige Plätze mit Anekdoten
  • Werbung an den Ladengeschäften
  • Verhaltenshinweise für Bürger

 

Weitere Sachgebiete können leicht eingebunden werden.

 

Im Laufe der Zeit soll eine Dokumentation über Rödermark entstehen. Nicht nur über die „Metallschilder“. Das Internet wird zum Nachschlagewerk für alle.

 

Dadurch, dass die Texte und Bilder mit einem Standardprogramm wie z.B. Wordpress abgelegt werden, ist nicht mit einem großen programmtechnischen Aufwand zu rechnen. Die Texte können unabhängig von unterschiedlichen Personen gleichzeitig erfasst/bearbeitet werden. Textbausteine von „Zulieferern“ wie Heimat- und Geschichtsverein, IGOR, den Quartiersgruppen u.v.a.m. könnten schnell und einfach eingebunden werden.

 

Die „Sehenswürdigkeiten“ werden auch in einer Karte angezeigt und Texte sind von dort aus aufrufbar.

 

Realisierung

Es wird sehr stark auf bestehende Standards zurückgegriffen. Die gesamte Dokumentation erfolgt z.B. mit WORDPRESS. Die Texte werden nach Vorgabe innerhalb des Projekts archiviert.

 

Die Artikel, aufgerufen über den QR-Code, werden über ein spezialisiertes Skript, welches innerhalb eines Projekts von Jugendlichen erstellt wird, angezeigt.

 

Die Anzeige mittels QR-Code geschieht aus Geschwindigkeits- und Kostengründen für den Betrachter GRUNDSÄTZLICH ohne Bildanzeige. Wenn gewünscht, kann über einen Link die Webseite gezielt mit Bild neu aufgerufen werden.

 

Die Artikel stehen natürlich auch anderen interessierten Personen - auch ohne QR-Code zur Verfügung - da die Texte in einem Blog gehalten werden.

Hilfsmittel und Voraussetzungen

 

Benötigt werden

 

  • mindestens 2 PCs (geringe Ausstattung)
  • Kostenfreie Software XAMMP (Apache, PHP, MySQL, Filezilla, HAPedit)
  • Hoster
  • Räumlichkeiten mit Internetanschluss

 

Die notwendige Hilfestellung würde kostenlos geleistet. Für die Jugendlichen wären Kenntnisse in PHP, MySQL und Wordpress sinnvoll aber keine Voraussetzung. Das Projekt würde auch tiefere Einblicke in die INTERNETWELT bringen.

 

Ganz nebenbei wird auch das Standardprogramm für Blogger (Wordpress), durch die Benutzung als Arbeitsmittel, vermittelt.

 

Kosten

Hoster ca. 15,00 € monatlich

Metallschild ca. 20,00 €.

 

Kostendeckung

Wir denken an ein Projekt „Jugendarbeit“. Jugendliche sollen EIGENSTÄNDIG ein Internetprojekt realisieren. Die Kosten für diese Jugendarbeit können durch jeweils EINE kostenpflichtige Textanzeige innerhalb der Beschreibung erwirtschaftet werden.

 

Weitere Einnahmemöglichkeit.

Durch die Anzeige auf der Stadtkarte, könnte man z.B. kostenpflichtig Geschäfte aufnehmen. Für die Erstellung und Anbringung des QR-Code an seinem Ladengeschäft ist der Unternehmer selbst verantwortlich. Alternativ kann diese Dienstleistung auch kostenpflichtig angeboten werden.

 

Hierbei wird lediglich ein Link auf die Webseite des Unternehmers gelegt. Diese Webseite (zu pflegen vom Unternehmen) könnte z.B. auf seine Sonderangebote hinweisen.

 

Voraussetzung

Die Stadt MUSS mitspielen. Schon wegen der Räumlichkeiten. Wichtig auch wegen der Geldbeschaffung (Anzeigen). Es wäre gut, wenn man sagen kann, es handelt sich um ein Projekt „Jugendarbeit der Stadt Rödermark“.

 

Ziel:

Nach dem Anschieben des Projekts, soll die alleinige Verantwortung bei den Jugendlichen liegen.

 

 

Was können die Jugendlichen dabei lernen?

 

  • Durch das EHRENAMTLICHE Projekt lernen die die Jugendlichen ein Projekt zu planen.

 

  • Projektleitung (Moderation durch Personen > 25 nur bei Bedarf)

 

  • Rechtliche Fragen

 

  • Fragen der Budgetierung

 

  • Preisanfragen (Produktion Schilder)

 

  • Genehmigung für das Anbringen der Schilder

 

  • Suche von Sponsoren

 

  • Präsentation
    (Vorstellbar beim Gelingen, dass Projekt auch in anderen Städten vorzustellen)

 

  • Tiefere Einblicke in die Arbeitsweise des WWW

 

  • Kennenlernen eine Script-Sprache für das WWW

 

  • Kennenlernen einer Datenbank (MySQL)

 

  • Kennenlernen eines Content Management System (CMS)