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Vorlage - VO/0094/14  

 
 
Betreff: Resolution: "Der ärztliche Bereitschaftsdienst muss erhalten bleiben"
Status:öffentlichVorlage-Art:Interfraktioneller Antrag
Federführend:Gremien-Büro   
Beratungsfolge:
Stadtverordnetenversammlung der Stadt Rödermark Entscheidung
01.04.2014 
24. öffentlichen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Rödermark ungeändert beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag

 

Interfraktionelle Resolution

der Stadtverordnetenversammlung Rödermark

vom 01 April 2014

 

Der ärztliche Bereitschaftsdienst

muss erhalten bleiben!

 

Mit Unverständnis haben die Fraktionen im Rödermärker Stadtparlament die Überlegungen der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen zur Kenntnis genommen, eine massive Reduzierung der Bereitschaftszentralen im Kreis Offenbach zu forcieren.

 

Die Stadtverordnetenversammlung Rödermark fordert die Kassenärztliche Vereinigung Hessen auf, den ärztlichen Bereitschaftsdienst Rodgau/Rödermark in Qualität und Quantität zu erhalten. Nur so kann sichergestellt werden, dass besonders abends und an den Wochenenden Bereitschaftsärzte zur Verfügung stehen, die die schnelle medizinische Versorgung der Bevölkerung garantieren.

 

Schon jetzt ist immer wieder festzustellen, dass die für unsere Kommune zuständige Bereitschaftszentrale überlastet ist, um die annähernd 86.000 Menschen, der Städte Rödermark, Rodgau und Babenhausen, optimal zu betreuen. Eine massive Reduzierung von sechs auf zwei Bereitschaftszentralen im Kreis Offenbach heißt, dass die Neustrukturierung auf dem Rücken der Patientinnen und Patienten ausgetragen wird. Außerdem ist zu befürchten, dass die neue Organisationsstruktur zu Lasten des Rettungsdienstes geht.

 

Die Stadtverordnetenversammlung Rödermark ist einvernehmlich der Auffassung, dass es nicht hinnehmbar ist, Organisationsveränderungen ohne rechtzeitige Abstimmung mit den Kommunen sowie dem Kreis Offenbach durchzuführen und uns vor vollendete Tatsachen zu stellen.

 

Darum fordern wir die Kassenärztliche Vereinigung Hessen auf, ihre Planungen im Interesse der betroffenen Menschen zu überdenken und mit den Kommunen ins Gespräch zu kommen.

 

 

 

Für die im Stadtparlament vertretenen Fraktionen

– Die Fraktionsvorsitzenden –

 

 

Michael Gensert              Stefan Gerl              Armin Lauer              Tobias Kruger              Manfred Rädlein

(CDU)              (AL/Die Grünen)              (SPD)              (FDP)              (FW)